{"id":268,"date":"2018-12-16T17:45:37","date_gmt":"2018-12-16T16:45:37","guid":{"rendered":"http:\/\/etfyd.eu\/?page_id=268"},"modified":"2022-04-23T12:41:27","modified_gmt":"2022-04-23T10:41:27","slug":"news","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/growing-health.eu\/?page_id=268","title":{"rendered":"News"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\">Liebe Unterst\u00fctzer*innen,<br \/>auch 2021 war gepr\u00e4gt durch die Herausforderungen, welche die Corona-Pandemie weiterhin mit sich\u00a0bringt. Dennoch arrangierten wir uns mit der Situation und konnten unser Projekt weiterentwickeln, was\u00a0jedoch ohne Ihre Unterst\u00fctzung nicht m\u00f6glich gewesen w\u00e4re.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Im Namen des gesamten Growing Health\u00a0Teams m\u00f6chten wir uns ganz herzlich bei Ihnen bedanken und folglich \u00fcber die wichtigsten Meilensteile<br \/>des Projektes des vergangenen Jahres berichten.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Aktuelle Lage in Ruanda\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die Pandemie und die damit einhergehenden Einschr\u00e4nkungen bestimmen weiterhin den Alltag. Es\u00a0gelten strenge Ma\u00dfnahmen, wie n\u00e4chtliche Ausgangssperren und eine allgemeine Maskenpflicht, die\u00a0sowohl drinnen als auch drau\u00dfen gilt. Besonders im Sommer konnten die staatlichen Ma\u00dfnahmen ihre\u00a0Wirkung beweisen, wobei der Start der Impfkampagne einen erheblichen Einfluss auf das\u00a0Pandemiegeschehen hatte. Die Ruander*innen sind der Impfung gegen\u00fcber gr\u00f6\u00dftenteils positiv<br \/>eingestellt, Infektionszahlen sanken und der gewohnte Alltag kehrte stetig zur\u00fcck. Dieser Erfolg war\u00a0jedoch nur kurzweilig. Im Dezember stiegen die Zahlen, wie auch im Rest der Welt, erneut rapide an und\u00a0damit kehrten die strengen Ma\u00dfnahmen zur\u00fcck. Die negativen Konsequenzen f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung und\u00a0Wirtschaft versch\u00e4rften sich ebenso und stellen die Ruander*innen weiterhin vor gro\u00dfe\u00a0Herausforderungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><br \/><strong>Community Outreach Program<\/strong><br \/>Im Rahmen des Community Outreach Programs besucht das\u00a0ruandische Growing Health Team seit 2017 D\u00f6rfer in der Umgebung\u00a0von Huye und veranstaltet Workshops zu Themen wie u. A. Ern\u00e4hrung, Familienplanung oder Hygiene. Au\u00dferdem werden gemeinsam\u00a0mit den Teilnehmenden besonders effiziente und umweltfreundliche\u00a0Permakulturg\u00e4rten errichtet. Trotz der Restriktionen konnten sieben\u00a0D\u00f6rfer bzw. 145 Familien von Community Outreach Programs\u00a0profitieren. Sowohl die Programmdurchf\u00fchrung als auch die Workshopinhalte wurden mittels Hygienekonzept und der besonderen Gewichtung des Themas Hygiene vor dem Hintergrund der Pandemie angepasst. Zudem wurden zus\u00e4tzlich\u00a0FFP2 Masken sowie Obstbaumsetzlinge verteilt. Nachhaltigkeit ist nach wie vor eines unserer\u00a0wichtigsten Leitmotive. Auf dieser Basis wurde das Programm konzipiert und wird auch im Nachhinein\u00a0durch Follow-Up-Besuche einige Wochen bzw. Monate nach Ende des Programmes, zur Evaluierung\u00a0und gegebenenfalls Verbesserung der Permag\u00e4rten, sichergestellt.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Patient Feeding Program<\/strong><br \/>Im Rahmen des Patient Feeding Programs arbeiten Growing Health Germany und Kuzamura Ubuzima\u00a0seit 2015 zusammen, um die Versorgung mit Mahlzeiten der Patient*innen in den Krankenh\u00e4usern Centre Hospitalier Universitaire de Butare (CHUB) und Kabutare District Hospital (KDT) sicherzustellen, da die\u00a0Krankenversicherung die Ern\u00e4hrung der Patient*innen nicht miteinschlie\u00dft. \u00dcber die Zeit des Bestehens\u00a0unseres Projekts konnten wir es bereits signifikant nachhaltiger gestalten, indem wir nicht mehr darauf\u00a0angewiesen sind die Lebensmittel der Mahlzeiten ausschlie\u00dflich auf dem Markt zu kaufen, sondern diese\u00a0inzwischen auf den uns bereitgestellten landwirtschaftlichen Fl\u00e4chen des Krankenhauses anbauen. Diese\u00a0Agrarfl\u00e4chen konnte unsere ruandische Schwesterorganisation bis ins Jahr 2021 auf insgesamt 4,5\u00a0Hektar ausweiten. Inzwischen bedeutet das, dass wir Karotten, Amaranth, Paprika, (S\u00fc\u00df-)Kartoffeln,\u00a0Bohnen, Spinat, Wei\u00dfkohl, Auberginen, rote Beete sowie weitere Gem\u00fcsesorten nachhaltig vom Beet\u00a0folgend f\u00fcr die Gerichte beziehen k\u00f6nnen. In dem Zuge konnten wir die Zahlen im Vergleich zum Jahr\u00a02020 erneut und, trotz der anhaltenden Pandemie, steigern. Im Jahr 2021 konnten wir allein 28658\u00a0Kilogramm Gem\u00fcse ernten. Unsere Patient*innen erhalten weiterhin zwei Mahlzeiten t\u00e4glich und wir<br \/>durften durch Ihre Hilfe zus\u00e4tzlich auch Covid-Patienten versorgen, wodurch wir 2021 in beiden\u00a0Krankenh\u00e4usern 2994 Patienten insgesamt 92050 Mahlzeiten bereitstellen konnten. Das entspricht 1005\u00a0Patienten mehr als im Vorjahr.\u00a0\u00dcberdies konnte durch die Zusammenarbeit mit der Partnerorganisation Humanity Unified sichergestellt\u00a0werden, dass wir einen sog. \u201efruit forest\u201c errichten konnten, der die Mahlzeiten unserer Rezipient*innen\u00a0durch entsprechende Obstbeilagen weiter diversifizieren kann. Es wurde mehr Land vom CHUB bereit\u00a0gestellt, sodass nun neben der schon vorhandenen Bananenplantage, auf 2000qm eine gr\u00f6\u00dfere Auswahl<br \/>an Fr\u00fcchten wie Papaya, Maracuja oder Mangos angepflanzt werden kann. Ziel ist es durch die Fr\u00fcchte\u00a0die Ern\u00e4hrung der Patienten noch ausgewogener zu gestalten und wichtige Vitaminquellen bereitzustellen, die durch die Mahlzeiten noch nicht abgedeckt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Ausblick ins Jahr 2022<\/strong><br \/>Es war uns m\u00f6glich unsere Ziele durch Ihre gro\u00dfz\u00fcgige Mithilfe erneut zu \u00fcbertreffen, was nicht zuletzt an\u00a0den gesteigerten Zahlen im Vergleich zum Jahr 2020 ersichtlich wird. Dennoch h\u00f6ren unsere\u00a0Anstrengungen an dieser Stelle nicht auf. Um jedoch unseren Patient*innen weiterhin die bestm\u00f6gliche\u00a0Qualit\u00e4t und Versorgung zu bieten, ist es notwendig, dass wir Teile unserer K\u00fcche f\u00fcr das Programm\u00a0renovieren. Dies liegt dem nat\u00fcrlichen Verschlei\u00df unserer \u00d6fen zu Grunde, bei dem der Stein durch die\u00a0dauerhafte Nutzung an einigen Stellen beginnt abzubr\u00f6ckeln.\u00a0Je gr\u00f6\u00dfer das Projekt wird, desto mehr r\u00fcckt das Thema Nachhaltigkeit in den Fokus. Mit dem Blick auf\u00a0das Patient Feeding Program wollen wir nicht einfach nur die Zahlen im Vergleich zum Neujahr steigern,\u00a0sondern gleichzeitig das Projekt unabh\u00e4ngiger von Spenden gestalten. Aus diesem Grund planen wir eine\u00a0Gefl\u00fcgel- und Rinderfarm zu errichten, um Milch, Eier und D\u00fcnger nicht mehr auf dem Gro\u00dfmarkt kaufen\u00a0oder importieren zu m\u00fcssen. Somit werden unsere Bem\u00fchungen weniger kostspielig und wir k\u00f6nnen Ihre\u00a0und unsere Ressourcen besser an anderen wichtigen Stellen an denen sie weitaus eher gebraucht\u00a0werden, anlegen.<br \/>Daher gilt auch weiterhin Ihre selbstlose N\u00e4chstenliebe, um im Jahr 2022 in allen Bereichen unserer\u00a0Projekte die Auswirkungen unserer Arbeit zu verbessern und das Projekt auszuweiten, sodass wir unser\u00a0gemeinsames Ziel, noch mehr Hilfsbed\u00fcrftigen das Geschenk ihrer Gro\u00dfz\u00fcgigkeit zug\u00e4ngig machen zu\u00a0d\u00fcrfen, erreichen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><br \/>Bleiben Sie gesund!<br \/>Herzliche Gr\u00fc\u00dfe<br \/>Annika Tuchelt &amp; Tarek El Hammar<br \/>&#8211; \u00d6ffentlichkeitsarbeit &#8211;<\/p>\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Unterst\u00fctzer*innen,auch 2021 war gepr\u00e4gt durch die Herausforderungen, welche die Corona-Pandemie weiterhin mit sich\u00a0bringt. 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